Wieviele Boards pro Person?

Design+Thinking+Whiteboard (1).jpeg
 
 
 

Immer wieder taucht die Frage auf: “Wieviel, von was brauche ich für mein Team?”. Die kurze Antwort: Das Design Thinking Set ist für Teams von 4 bis 8 Personen ausgelegt.

Die lange Antwort ist etwas differenzierter. Es ist natürlich etwas ganz anderes, ob ich mit einem Design Thinking Team permanent an einem Projekt arbeite und auch Deep Dive User Research mache, ob ich bloss kurze Workshops durchführe oder ein Design- oder Entwicklungs-Studio ausstatten möchte.

Hier einige Faustregeln, basierend auf den Bestellungen / Nachbestellungen unserer Kunden sowie unseren Erfahrungen:

Für Design Thinking

  • Bei Workshops pro Person und Tag: ∅ 0.5 - 1 Studioboard (wenn ohne Deep Dives), respektive 1 - 2 Studioboars (wenn mit Deep Dives)

  • Bei permanenten Design Thinking Teams: ∅ 3 - 5 Studioboards pro Person, respektive mindestens 5 Studiobaords, wenn Deep Dive Recherchen (Fotos, Interviews, Verhaltenstagebücher, etc.) an den Boards während dem Projekt hängen bleiben sollen.

  • Pro Person unabhängig der Dauer: 1 Cube

  • Pro Gruppe (also wenn sich das Team in kleine Gruppen aufteilt, z.B. 2er oder 3er Gruppen, um etwas detaillierter auszuarbeiten) jeweils: 1 Stehtisch, 1 Toolbox und 1 Staffelei (oder 2 Wall-Rails).

  • Ab dem zweiten Raum der genutzt wird, jeweils 1 Trolley pro Raum.

Für agile Softwareentwicklung

  • Mindestens ∅ 1 Studioboard pro Mitarbeiter (wir haben Kunden mit >100 Mitarbeitern, die das doppelte einsetzen, hängst natürlich stark von der Arbeitskultur ab).

  • Übrige Studiotoolsprodukte, ähnliche Anzahl wie für Studios (siehe unten).


Für Studios
(z.B. Design-, Technologie-, Innovations-, Architektur-Unternehmen).

  • Mindestens ∅ 2 Studioboards pro Mitarbeiter bei weniger als 20 Mitarbeitern (alle, inkl. Backoffice), respektive mindestens ∅ 1.5 Studioboards pro Mitarbeiter bei Organisationen mit mehr als 20 Mitarbeitern.

  • Pro flexibler Arbeitsfläche / Raum jeweils 1 Stehtisch, 1 Toolbox, 1 Staffelei, bei grossen Flächen entsprechend mehr (Anzahl jeweils pro Gruppe).

  • Ergänzend Wall-Rails bei freien Wandflächen (nach Fläche).

  • Mindestens 1 Cube pro 5 Studioboards (exkl. Boards an den Wall-Rails)

  • 1 Trolley pro 15 - 30 Boards (exkl. Boards an den Wall-Rails).

Ganz generell

Es lohnt sich mit den Studioboards etwas grosszügiger zu sein. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man grossflächig visualisieren und arbeiten kann, sondern dass man die Boards in mehreren Räumen nutzen kann, sie als temporären Raumteiler einsetzen kann oder nicht gleich alles wieder auswischen muss. So kann man die Dinge auch mal stehen lassen, um zu einem späteren Zeitpunkt mit frischen Kopf oder Input daran weiterzuarbeiten. “Connecting the dots” fällt nun mal leichter, wenn man die “dots” sieht.